Aktuell
27.01.2012
Sanierung Dachstuhl Nikolauskapelle
Die Sanierungsarbeiten werden ca. im Sommer 2012 mit der Einrüstung und Einhausung des Dachstuhls beginnen.
27.01.2012
Sanierung Mosaiken 10. BA OSO-Joch EG.
Am 30.01.2012 wird der letzte Bauabschnitt, das OSO-Joch EG, eingerüstet und dort Restarbeiten an Marmor und Mosaik ausgeführt. Bis Ostern sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
01.09.2011
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Der Barbarossaleuchter wurde heute wieder auf seine angestammte Höhe (ca. 4,00 m über Fussboden Oktogon) gezogen.
26.08.2011
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Die Demontage der Einrüstung ist abgeschlossen. Die Mosaiken in der Oktogonkuppel und dem -tambour sind nach 13 Monaten wieder zu sehen. Der Barbarossaleuchter wird am 01.09.2011 wieder auf seine angestammte Höhe gezogen. Ab dem 03.09.2011 ist das Oktogon wieder zugänglich.
25.07.2011
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Mit der Demontage der Einrüstung wird begonnen. Zuerst wird der Barbarossaleuchter wieder in einen Schutzeinhausung abgelassen. Anschließend wird im Oktogon ein Montage- und Arbeitsgerüst bis in ca. 14m Höhe aufgebaut um die Lastträgerkonstruktion demontieren zu können. Die Arbeiten sollen am 02.09.2011 beendet sein. Für die Zeit vom 25.07.- bis 02.09.2011 ist das Oktogon wegen der Gerüstarbeiten nicht zugänglich.
22.07.2011
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
In der vergangenen Woche nahmen die Mitglieder des Dombauverein - Karlsverein die Gelegenheit war, die sanierten Mosaikflächen in der Kuppel letztmalig aus der Nähe zu betrachten. In 25 Kurzführungen à je 30min konnte ca. 1000 Mitgliedern dieses einmalige Erlebnis ermöglicht werden.
25.06.2011
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Die Sanierungsarbeiten an den Mosaiken in der Oktogonkuppel und -tambour sind abgeschlossen. Ab dem 27.06.2011 wird das Arbeitsgerüst demontiert, anschließend Dokumentationsfotos erstellt.
14.04.2011
Girls Day in der Dombauleitung Aachen
Fünf Mädchen nutzen heute die Gelegenheit sich über die Arbeit der Dombauleitung und die Sanierungsarbeiten im Dom zu informieren. Neben dem Rundgang durch die Dachstühle des Doms werden sie auch in die aktuelle Baustelle blicken und z.B. sehen wie die Mosaiken saniert werden. Anschließend werden sie verschiedene farbige Mosaiksteinchen selber zuschneiden und auf einen Setzkarton mit Rübenkraut aufkleben.
23.11.2010
Fundamenthölzer Oktogonpfeiler Nr. 7
Die im März 2009 entnommenen Eichenhölzer der Pfahlgründung des Oktogopfeilers Nr. 7, sind aus der Konservierung zurück. Von Juli 2009 bis August 2010 erfolgte die Konservierung im Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz, Forschungsbereich Antike Schifffahrt.
Die beiden Hölzer sind zur Zeit in der Vorhalle des Domes ausgestellt.
18.11.2010
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Mit den Arbeiten konnte am 02.11.2010 begonnen werden. Zuerst werden die insgesamt 575 qm mit Wasser/Spiritus gereinigt. Danach erfolgt durch Abklopfen die Lokalisation von Hohlstellen.
In diesem Bauabschnitt werden Mosaiken aus verschiedenen Zeiten saniert. In der Oktogonkuppel handelt es sich um Mosaike von 1880/1881, entworfen von Jean Bethune, ausgeführt von der italienischen Firma Salviati. Im Oktogontambour handelt es sich um Mosaike von 1901-1094, entworfen von Hermann Schaper, ausgeführt von Puhl&Wagner, Berlin-Rixdorf.
17.09.2010
Sanierung Mosaiken 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Die Einrüstung des Bauabschnittes konnte fertiggestellt werden. Zur Erstellung der Gerüste musste der Barbarossaleuchter in eine Schutzeinhausung abgelassen werden.
14.06.2010
Sanierung Mosaik, Marmorplatten und Fußböden 8. BA Ostjoch und 9. BA Oktogonkuppel und -tambour.
Am 12.07.2010 wird die Einrüstung vom Westjoch zum Ostjoch umgestellt. Der Haupteingang über die Vorhalle ist ab dem 13.07.2010 wieder zugänglich. Ebenfalls ab dem 12.07.2010 beginnt die Einrüstung der Oktogonkuppel. Für den Aufbau muss das Oktogon gesperrt werden. Das Ostjoch Sechzehneck mit dem Altar sowie das Oktogon wird somit für 6 Wochen bis zum 21.08.2010 nicht zugänglich sein. Das Sechzehneck ist während dieser Zeit zugänglich.
Die Gottesdienste finden wochentags in der Nikolauskapelle, am Wochenende in der Chorhalle bzw. St. Foillan statt. Hochzeiten werden in der Chorhalle gefeiert.
11.06.2010
Sanierung Mosaik, Marmorplatten und Fußböden 7. BA Westjoch und Vorhalle/Kaiserloge
Die Arbeiten liegen im Zeitrahmen und werden bis Mitte Juli 2010 angeschlossen
22.04.2010
Girls Day in der Dombauleitung Aachen
Sechs Mädchen nutzen heute die Gelegenheit sich über die Arbeit der Dombauleitung und die Sanierungsarbeiten im Dom zu informieren. Neben dem Rundgang durch die Dachstühle des Doms werden sie auch in die aktuelle Baustelle blicken und z.B. sehen wie die Mosaiken saniert werden. Anschließend werden sie verschiedene farbige Mosaiksteinchen selber zuschneiden und auf einen Setzkarton mit Rübenkraut aufkleben.
28.12.2009
Die Arbeiten des 6. Bauabschnitts SW- und WSW-Joch werden Ende des Jahres zeitgerecht fertiggestellt. Am 11.01.2010 erfolgt die Umrüstung zum 7. Bauabschnitt Westjoch und Vorhalle / Kaiserloge. Der Haupteingang ist somit für ein halbes Jahr nicht zu benutzen. Der Eingang erfolgt links neben dem Haupteingang über die Allerheiligen- und Nikolauskapelle. In der Vorhalle werden der Pinienzapfen und die Wölfin demontiert und in der Schatzkammer ausgestellt. Der Kaiserthron im Obergeschoß muss während der Arbeiten geschützt bzw. eingehaust werden und ist somit bis Mitte Juli 2010 nicht sichtbar. Ab Mitte Juli 2010 wird der 8. Bauabschnitt Ostjoch und der 9. Bauabschnitt Oktogonkuppel und -tambour eingerüstet.
02.12.2009
die Fußbodenplatten werden wieder verlegt. Auch die Arbeiten an den Mosaiken und der Marmorbekleidung laufen zeitgerecht ab, so dass der Bauabschnitt Ende des Jahres abgeschlossen werden kann.
23.11.2009
Im Bereich zwischen den Oktogonpfeilern 4 und 3 (SW-Wand) werden von den Domsteinmetzen die Fußbodenplatten weiter aufgenommen. Im August wurden hier im Randbereich Fragmente karolingischer Fussbodenplatten sichtbar. Es wird ein großer Bereich von karolingischen Fussbodenplatten, alle aus Blaustein sichtbar, die Mehrzahl noch im karolingischen Mörtel verlegt.
25.11.2009
die demontierten Mosaikbereiche werden wieder neu in Mörtel versetzt. In beiden Jochen wurden je ca. 3qm Mosaik demontiert, das entspricht ca. 30.000 Steinchen. Und jeder Steinchen kommt wieder an seinen alten Platz, eine unheimliche Arbeit und in diesem Bauabschnitt von der Zeit her die größte Herausforderung. Aber es klappt alles, Ende des Jahres wird es fertig sein.
19.11.2009
die neue Stahlbetondecke wird betoniert, Dicke ca. 25cm. In der Decke wird ein Zeitfenster angelegt, um darunter das römische Kaltwasserbecken der "Münstertherme" temporär sichtbar zu machen.
02.11.2009
die archäologiche Entschuttung konnte zeitgerecht abgeschlossen werden. Alle Wand-, Pfeiler- und Bodenflächen werden zum einem photogrammetrisch vermessen und zum anderen mit Laserscanning dokumentiert.
28.10.2009
Im SW-Joch muss ein Riss, der tangential zum Oktogon, über eine Länge von ca. 12m läuft, aufwendig bearbeitet werden. Die losen Mosaiksteinchen ca. 10-20cm rechts und links vom Riss müssen demontiert werden. Wie gefährlich die Situation vor der Einrüstung war, zeigt der Umstand, dass große Stein/Mörtelbrocken aus dem Riss ohne Kraftanstrengung heraus genommen werden können.
14.10.2009
Nach 35 Jahren findet die Internationale Tagung der Dombau-, Münsterbau- und Hüttenmeister zum ersten Mal in Aachen statt. Die Tagungsteilnehmer werden zum einem über die Sanierungsmaßnahmen am Dom des Tagunsortes informiert, zum anderen dient das jährliche Treffen aber insbesondere dem Erfahrungsaustausch.
02.10.2009
Während der archäologischenEntschuttung wurde das bekannte römiche Kaltwasserbecken der "Münstertherme" freigelegt. Durch die Mauern, dem Beckenboden und den Tonanschüttungen läuft ein Riss der vermutlich von einem Erdbeben in der karolingischen Zeit stammt. Der Riss setz sich in den karolingischen Fundamenten fort.
19.08.2009
Aus dem Investionsprogramm des Bundes für Weltkulturerbestätten und deren Umfeld fließen in den nächsten 5 Jahren insgesamt 833.334€ in die Sanierungsarbeiten am Dom, also 166.667€ jährlich.
Weiterhin wird der Umbau der ehemaligen Poststelle des Bischöflichen Generalvikariats zur einer Dominformation mit ca. 900.000€ gefördert und die Umgestaltung von Freiräumen der Pfalzanlage, also z.B. Johannes-Paul II.-Straße, Ritter-Chorus-Straße, Katschhof mit ca. 1.700.000€ gefördert. Bundesminister Tiefensee überbrachte gestern den Sckeck in Höhe von 3,4 Mio € der Stadt Aachen, über und mit der die Förderanträge gestellt wurden.
19.08.2009
Die Arbeiten zur "Archäologischen Entschuttung" beginnen. Die örtliche Bauleitung wird für die Dombauleitung wieder von der freien Archäologin Frau Kohlberger-Schaub übernommen. Die Maßnahme wird von der Stadtarchäologie Aachen betreut.
18.08.2009
Bei der Demontage der Fußbodentragkonstruktion wurden sehr überraschend Fragmente des karolingischen Fußbodenbelages im EG sichtbar. Die Blausteinplatten liegen satt im rötlichen karolingischen Estrich.
14.08.2009
Am Oktogonpfeiler 4 (südl. Westpeiler) sind wie auf dem Fundamentsteinen, wieder Ritzungen im Stein zu erkennen, diesmal für beide Pfeilerflanken und dazu die Mittelsenkrechte. Auch am Sechzehneckpfeiler 15, westliche vom Oktogonpfeiler 4, ist diesmal eine Ritzung für die aufgehende Pfeilerlaibung zu erkennen.
14.08.2009
Bei der Demontage der Stufenanlage zur Ungarnkapelle (SW-Joch) wurde, wie bereits bei der Stufenanlage zur Nikolauskapelle (NW-Joch) darunter wieder ein großer Bereich karolingischer Estrich auf karolingischer Baugrubenverfüllung sichtbar. Diesen Bereich hat man bei der Grabung 1910/11 nicht ergraben, da man die Stufenanlage nicht demontiert hat.
03.08.2009
Die Arbeiten an den Mosaíken, Marmorverkleidung und Fußböden im Zentralbau werden fortgesetzt. Die Einrüstung des nächsten Bauabschnittes, SW- und WSW-Joch, also Bereich vor der Ungarnkapelle, ist bereits erfolgt. Im EG werden zuerst die Fußbodenplatten und die Tragkonstruktion des Fußbodens demontiert. Im OG wird die Marmorverkleidung überschliffen.
27.07.2009
Die demontierten Eichenhölzer der Pfahlgründung des Oktogonpfeilers 7 (östlicher Nordpfeiler) wurden zum Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz, Forschungsbereich Antike Schiffahrt zur Konservierung gebracht. Die Konservierung erfolgt durch Tränkung mit Melaminharz, sie wird ca. 1 Jahr dauern. Wir bedanken uns für die sehr gute und schnelle Kooperation.
03.06.2009
Die Datierung von zwei Holzstücken konnte heute der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Ein Eichenholz aus der Pfahlgründung des nordöstlichen Oktogonpfeilers Nr. 7 ist auf das Jahr 798 +/-5 AD datiert worden. Ein Eichenholz aus dem Holzringanker H1 der Oktogonkuppel ist auf das Jahr 803 +/-10 AD datiert worden. Die dendrochronologische Auswertung erfolgte in dem Labor für Dendroarchäologie der Universität zu Köln (Herr Dr. Burghart Schmidt (i.R.) und Herr Dr. Thomas Frank).
Die Eichenhölzer aus dem Holzringanker der Oktogonkuppel wurden bereits im Februar 2003 im Zuge der Sanierungsarbeiten an den karolingischen Mauerwerksflächen entnommen. Ergänzende Röntgenschnittbilder der Hölzer (Fachhochschule Aachen) und die Auswertung der Vermessung des Ankerkanals in der Oktogonkuppel (Rheinisches Amt für Denkmalpflege) ermöglichten es, die Datierung fortzuführen. Insgesamt konnten 95 Jahrringe ermittelt werden. Der jüngste Jahresring wurde auf das Jahr 753 datiert, die Anwuchszeit auf 657. Durch die Kenntnis über die Größe des Ankerkanals (der Holzringanker wurde mit dem Mauerwerk vermauert) und dem Durchmesser des Balkenquerschnitts konnten die fehlenden Jahresringe bis zur Balkenkante mit 30 +/-5 AD rekonstruiert werden. Mit den fehlenden Splintringen von 20 +/-10 AD ergibt sich die Datierung zu 803 +/-10 AD.
Die beiden Eichenhölzer der Pfahlgründung, ca. 5,10m unterhalb des Fußboden Oktogon, wurden Anfang März 2009 im Rahmen der Innensanierung an Mosaiken, Marmorplatten und Fußböden nach der archäologischen Entschuttung in diesem Bereich mittels einer 2m tiefen Suchtschachtung entnommen. An dem sechskantigen Spältling konnten 57 Jahresringe ermittelt werden. Die Datierung des jüngsten Ringes ergab 781 AD. Eichen der Alterklasse haben durchschnittlich etwa 17+/- 5 Splintholzringe, so dass sich die Datierung auf 798 +/- 5 AD ergibt.
Weiter fügt sich der 2007 im Bereich der Fundamentauffüllung gefundene Karlsdenar, ab 794 geprägt und in einem guten, unabgegriffenen Zustand, sehr gut in die o.a. Datierungen ein.
Der Bau Karls des Großen wurde somit nicht vor 793 begonnen und nicht später als 813 vollendet.
Bekannte Daten unterstützen die Datierungen:
768 verbringt Karl d.Gr. nach seiner Königskrönung in Noyon den Winter und Weihnachten in Aachen
788/789 ist er nach 20 Jahren erstmals wieder in Aachen, vielleicht entwickelt sich der Plan Aachen zur Reichsresidenz auszubauen und mit der Aula Regia zu beginnen, evtl. laufen diese Arbeiten schon
794/795 ist er nach 6 Jahren wieder in Aachen zu Weihnachten und Ostern, um danach jedes Jahr mindestens einmal bis zu seinem Tod am 28.01.814 in Aachen zu sein
ab 782 ist Alkuin am Aachener Hof
ab 792 kam Einhard dazu
786/787 erlaubt Papst Hadrian die Entnahmen von Marmor aus Ravenna
798 wurden die Säulen in die Arkaden des Oktogons eingesetzt
803 wird ein Erdbeben verzeichnet, Auswirkungen davon können evtl. an Rissen in den Fundamenten, Wandflächen und Gewölben des Sechzehnecks heute abgelesen werden
812 wird in der Kirche der Friedensvertrag mit Konstantinopel vereinbart
813 der Säulengang zwischen Kirche und Palast stürzt ein
813 häufige Erschütterungen des Palastes
813 Blitzeinschlag, die goldene Bauzier, die die Spitze des Daches schmückte, fällt herunter
Die Dombauleitung bedankt sich bei den Beteiligten für die beharrliche Mitarbeit:
Holzringanker:
Labor für Dendrochronologie an der Universität zu Köln
Fachhochschule Aachen, Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik
Rheinisches Amt für Denkmapflege
Marmorwerk Grünzig
Fundamentholz:
Labor für Dendroarchäologie an der Uni zu Köln
Fachhochschule Aachen, Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik
Radiologische Diagnostik Dr. Krasny
Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege
Goldschmidt Archäologie
Tanja Kohlberger-Schaub, Grabungsleiterin der Dombauleitung
Stadtarchäologie Aachen
Dombauleitung Aachen
Im Frühjahr 2010 werden die Ergebnisse und Auswertungen im Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege Nr. 40 veröffentlicht.